Digitale Transformation in der Unternehmensberatung

Unternehmensberater sehen sich gemeinsam digitale Studie anBeim Megatrend Digitalisierung müssen Unternehmensberater nicht nur Antworten auf die Fragen ihrer Klienten finden. Hier werden sie zum Vordenker in eigener Sache, denn die digitale Transformation wird auch die klassischen Geschäftsmodelle des "People Business" Unternehmensberatung auf den Kopf stellen. Sie fragen sich, was ein disruptiver Wettbewerber tun würde, wenn er im Beratungsmarkt angreifen wollte. Künstliche Intelligenz wird die Arbeit wissensintensiver Dienstleister nicht nur unterstützen. "Robo-Advisor" werden in Zukunft in bestimmten Bereichen sogar bessere Antworten liefern, als es Menschen können. An Prototypen dieser selbstlernenden Maschinen arbeiten die Labore des Silicon Valley bereits. Mit den kommenden Generationen, die es gewohnt sind, virtuell zu interagieren, wächst zudem die Akzeptanz für virtuelle

Zusammenarbeit und für innovative Beratungsleistungen.


Wo steht die Branche aktuell im digitalen Transformationsprozess? Wo liegen die Chancen, wo gibt es Grenzen? Welche Technologietrends treiben die Entwicklung voran? Wie analysieren Beratungen das Virtualisierungspotenzial ihrer Leistungen? Ist die Vollvirtualisierung eine Utopie? Wie wird sich die Beratung in Zukunft verändern?

Demografie Exzellenz

Unternehmen stehen durch die demografische Entwicklung vor großen Herausforderungen: Der Anteil der älteren Mitarbeiter in den Belegschaften nimmt bis 2020 stetig zu. Beginnend mit dem Renteneintritt der Babyboomer ab 2020 wird die Zahl der erwerbsfähigen Einwohner bis 2060 auf nur noch ca. 39 Millionen zurückgehen. Auch das aktuelle zuwanderungsbedingte Bevölkerungswachstum kann diesen Trend nicht grundsätzlich umkehren.

 

Die Folgen sind in den Unternehmen schon heute bemerkbar. So gaben die Betriebe an, dass sie aktuell bereits einen deutlichen Mangel an Auszubildenden (26,1 %), Fachkräften (46,4 %) und Führungskräften (29,4 %) verspüren. Rund 60 Prozent der Unternehmen führen dies zumindest teilweise auf den demografischen Wandel zurück. Zudem werden die Belegschaften in den Unternehmen älter, bunter und weiblicher. So nehmen Mitarbeiter, die älter als 55 Jahre sind, bereits in fast jedem dritten Unternehmen einen Anteil von mehr als 20 Prozent ein. In 8,1 Prozent der Unternehmen liegt der Anteil älterer Mitarbeiter bei über 40 Prozent. In einem knappen Drittel der Unternehmen sind mehr als 40 Prozent der Mitarbeitenden Frauen und in 5,8 Prozent der Betriebe sind mehr als 30 Prozent der Mitarbeiter Ausländer. 

 

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