Sowohl die Unternehmensberater-, als auch die Personalberaterbranche haben eine beeindruckende Marktentwicklung vorzuweisen. Von wenigen Jahren abgesehen, verzeichnete die Consultingwirtschaft in Deutschland kräftige Wachstumsraten. Immer schnellere Veränderungsintervalle – häufig durch technologische Entwicklungsschübe bedingt – verlangen von Unternehmen sowie Verwaltungen eine ständige, hohe Anpassungsbereitschaft. Gleichzeitig ist auch die Consultingbranche selbst von Veränderungen betroffen. Aktuelle Marktzahlen und Trendaussagen finden Sie in unseren beiden zentralen Branchenstudien.

Der Markt der Unternehmensberater

Die Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen in Deutschland befinden sich vielfach mitten in einem tief-greifenden, digitalen Wandel. Bei den damit verbundenen Herausforderungen suchen sie vermehrt die Unterstützung durch Unternehmensberater.


Diesem Trend folgend, ist der Umsatz der Unternehmens-beratungsbranche im Jahr 2017 erneut gestiegen. Die Branche der Strategie-, Organisations-, IT- sowie Human Resources-Berater legte beim Gesamtumsatz bis Ende 2017 auf 31,5 Milliarden Euro (2016: 29,0 Mrd. Euro) zu. Dies entspricht einem Umsatzplus von 8,5 Prozent (Vorjahr: + 7,4 %).

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Recht in der Unternehmensberatung

Die Unternehmensberatung ist in Deutschland schon immer ein rein marktregulierter Beruf. Das heißt, die Tätigkeit kann ohne staatliche oder behördliche Zulassung ausgeübt werden. Auch die Honorare unterliegen keiner Gebührenordnung, sondern sind frei verhandelbar. Daher gelten für Unternehmensberater grundsätzlich dieselben rechtlichen Rahmen wie für andere Unternehmen auch, etwa das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) in Bezug auf das Zustandekommen von Verträgen.

Wird in Bereichen beraten, die auch rechtliche Aspekte berühren sind natürlich das Rechtsdienstleistungsgesetz (z.B. § 5 RDG) zu beachten; Ist das Mandat aus der Restrukturierungs- und Insolvenzberatung sind die Vorschriften der Insolvenzordnung relevant (z.B. § 270 b InsO). Berater, deren Klienten aus dem Bereich „Public“ stammen, sollten mit dem Vergaberecht vertraut sein. Auch unsere Studien sind Grundlagen für Gerichte, wenn die Vergütung einer Beratungsleistung bewertet werden muss.

Der Markt der Personalberater

Auch 2016 florierte die deutsche Wirtschaft. Neben dem weiterhin starken Außenhandelsgeschäft sorgte die gute Binnennachfrage für eine zweite starke Säule des deutschen Wirtschaftswachstums. Der Arbeitsmarkt zeigte sich hierdurch anhaltend robust. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte nach Aussagen des Statistischen Bundesamtes einen neuen Rekordwert seit der Wiedervereinigung.


Die positiven Rahmenbedingungen haben im Jahr 2016 auch für ein neues Allzeithoch in der Personalberatungsbranche gesorgt. Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum
Vorjahr um 9,3 Prozent auf 1,99 Milliarden Euro.

(2015: 1,8 Mrd. Euro)

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Recht in der Personalberatung

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Personalgewinnung durch Dritte in Deutschland gesetzlich reguliert. Die Personalberatung – als Beratung eines Auftraggebers bei der Suche, Auswahl und Gewinnung von Fach- und Führungskräften – wurde durch unser Mitwirken stark liberalisiert und ist seit den 60er/70er Jahren partiell und seit Anfang diesen Jahrhunderts insgesamt frei von staatlichen Zulassungen.

Insbesondere bestehen keine gesetzlichen Vorgaben zur Honorarhöhe. Personalberatungen müssen allerdings die Rechtsprechung zum Wettbewerbsrecht (UWG; Zulässigkeit der Direktansprache von Arbeitnehmern) sowie des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG; Beachtung der Kriterien, zum Beispiel „Geschlecht“) beachten. Auch die Regelungen des Beschäftigtendatenschutzes (Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sind wichtig.

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